Zum Jahresabschluss traf sich die SPD Kreistagsfraktion Borken nach 2010 zu einem weiteren Informationsbesuch in der Aksa-Moschee an der Ridderstraße. Enver Gürbüz, seit vielen Jahren Vorsitzender der türkisch-islamischen Kulturgemeinde, beschrieb nach der herzlichen Begrüßung die Planung und den Verlauf der sich nebenan im Bau befindlichen Erweiterung der Moschee. Dieser Neubau sei nötig geworden, so Gürbüz, weil inzwischen in allen Belangen die erforderlichen Kapazitäten fehlten. Die Baumaßnahme wird durch Spenden und Darlehen finanziert und daher noch einige Zeit in Anspruch nehmen.

Im Anschluss besuchten die Fraktionsmitglieder den Gebetsraum der Moschee. Hier konnten die Kreispolitiker auch den neuen Imam begrüßen und einem Freitagsgebet beiwohnen.

In einer durchaus ungezwungenen und fast freundschaftlichen Atmosphäre vermittelte Enver Gürbüz Einblicke in den Alltag der Moschee, in deren Historie und in die Gebetsrituale des Islam. Natürlich wurden in der Diskussions- und Fragerunde auch die heiklen Themen, die zwischen Türken und Deutschen gelegentlich für Aufregung sorgen, nicht ausgeklammert. Nach dem fast zweistündigen Gespräch war man sich einig, dass der Besuch zum gegenseitigen Verständnis beigetragen hat, und die Politiker bedankten sich bei Enver Gürbüz für die Gastfreundschaft.

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