Im Rahmen ihrer diesjährigen Klausurtagung beriet die SPD- Kreistagsfraktion kürzlich den Kreishaushalt für das laufende Jahr 2019. Zu Gast bei den Beratungen war auch wieder Kreiskämmerer Wilfried Kersting, der die Eckpunkte des Haushaltes vorstellte und bereitwillig Fragen der Fraktionsmitglieder zu dem Zahlenwerk beantwortete.

Tag zwei der Klausurtagung blieb der Vorstellung und Ausarbeitung von haushaltsrelevanten Anträgen vorbehalten, die Fraktion in den kommenden Kreistags- und Ausschuss-Sitzungen stellen wird. So wird die Fraktion im Umweltausschuss den Antrag stellen, das Ausmaß der Nitratbelastung des Grundwassers im Kreis Borken durch ein unabhängiges Gutachten präzise ermitteln zu lassen. Das sei allein schon deshalb erforderlich, so die Fraktionsvorsitzende Elisabeth Lindenhahn, weil man befürchtet, dass der Kreis Borken bei den Münsterland-Kreisen Spitzenreiter bei der Nitratbelastung ist. "Es besteht dringender Handlungsbedarf", warnte die Vorsitzende und wusste sich in dieser Einschätzung mit ihren Fraktionskollegen einig.
Ein weiterer Antrag wird für das Ziel haben, die Aufstockung und Neueinrichtung von Stellen für die Aktualisierung und Neubearbeitung der Landschaftspläne des Kreises zu erreichen. Außerdem wird die SPD-Kreistagsfraktion beantragen, die Ausbildung zur Altenpflege-Hilfe zu regeln und einen monatlichen Förderbetrag zur Verfügung zu stellen. Was die im neuen Haushalt angesetzte Höhe der Kreis- und Jugendamtsumlage betrifft, so ist man sich in der Fraktion einig, auf eine weitere Senkung der Kreisumlage auf Kosten der Ausgleichsrücklage verzichten zu wollen.

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