Otger HarksIm Kreisumweltausschuss hat die SPD einen Antrag zum Schutz des Grundwassers gestellt. Sie beantragte, dass der Kreis eine Studie in Auftrag geben solle, die die kreisweite Nitratbelastung in Grundwasser und Boden aufzeigt und Handlungsempfehlungen gibt. Denn nur so könne auf der Basis der aktuellen Daten und Fakten zur Nitratbelastung im Kreis Borken eine sachgerechte Diskussion in der Bevölkerung und insbesondere der Landwirtschaft erreicht werden.

Die Ausschussmitglieder waren sich darin einig, dass dies ein wichtiges Thema sei. Es wurde vorgeschlagen, dass die Kreisverwaltung erst alle Daten zusammenstellen solle, bevor ein Gutachter beauftragt werde. Für ein Gutachten, das eine Leistungsbeschreibung voraussetze, müssten ohnehin Daten gesammelt werden, hatte Hubert Grothues als Leitender Kreisbaudirektor angemerkt.

Dem geänderten Beschlussvorschlag der SPD stimmte das Gremium dann einstimmig zu. Alle Fraktionen einigten sich darauf, dass die Verwaltung mit Blick auf die Nitratbelastung des Grundwassers alle verfügbaren Daten zusammenstellen und mit den relevanten Akteuren aufbereiten soll - unter anderem mit Landwirtschaftskammer und Landwirtschaft, Landesumweltamt, Wasserversorgern und Bezirksregierung. Aufgezeigt werden sollen zudem Handlungsfelder und -optionen. Spätestens im Herbst berät der Ausschuss dann wieder über dieses Thema.

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