Dr. Heiner Kleinschneider, Geschäftsführer der WFGZu Gast bei der Wirtschaftsförderungsgesellschaft für den Kreis Borken (WFG) war kürzlich die SPD-Kreistagsfraktion. Man wollte sich dort über Aufgaben und Arbeitsfelder der Gesellschaft informieren. Anlass für die Fraktionsvorsitzende Elisabeth Lindenhahn, um ein Informationsgespräch zu bitten, war eine Diskussion in den jüngsten Haushaltsberatungen gewesen, in der es um die Höhe der Zuschüsse für die WFG seitens des Kreises gegangen war.
Dr. Heiner Kleinschneider, seit 25 Jahren WFG-Geschäfts-führer, stellte den SPD-Fraktionsmitgliedern die Gesellschaft vor. Gegründet wurde die WFG im Jahr 1968, wird also in absehbarer Zeit 50 Jahre alt. Sie habe sich aber gerade innerhalb der vergangenen zehn Jahre erheblich gewandelt, betonte Kleinschneider, weil das Aufgaben- und Arbeitsspektrum ein anderes und viel differenzierteres geworden sei.

Nach wie vor wird die WFG von 18 kommunalen Gesellschaftern getragen: dem Kreis und seinen 17 Kommunen - wobei der Kreis die Hälfte der Finanzierung übernimmt und sich die Kommunen die andere Hälfte teilen. Die Höhe der kommunalen Finanzierung orientiert sich an der jeweiligen Einwohnerzahl.
Der 25-köpfige Aufsichtsrat der WFG setzt sich zusammen aus Personen aus der Politik, der Verwaltung und der Finanzwelt zusammen. Die Aufgaben der Gesellschaft sind in der Tat vielfältig und komplex, wie der Geschäftsführer darstellte: Sie steht Unternehmen und Existenzgründern bei vielfältigen Herausforde-rungen zur Seite, und ihr Ziel ist es, der heimischen Wirtschaft ein bestmögliches Umfeld für wirtschaftlichen Erfolg zu bieten.
Die WFG, so Kleinschneider, sieht sich in allererster Linie als Dienstleister, Berater und Informationsver-mittler, bietet Gründungs- und Betriebsberatungen an - und das seit Jahrzehnten sehr erfolgreich, wie Kleinschneider augenzwinkernd betonte: "Eigentlich gelten die Münsterländer ja als recht beratungsresis-tent."
Abbild der wirtschaftlichen Stabilität und Gesundheit des Kreises, so der WFG-geschäftsführer, sei auch die Entwicklung der Beschäftigtenzahlen. Und die liegt im Kreis Borken weit über dem NRW-Durchschnitt - sicher auch ein Indiz für die effektive Arbeit der WFG.
Wie groß Zusammenhalt und Motivation innerhalb der Firmen und Betriebe im Kreis sei, so Kleinschneider, belege auch die Tatsache, dass man in der Region aus der Krise des Jahres 2008 so schnell wieder herausgekommen sei: "Die Firmenleitungen und die Belegschaften sind sehr verantwortlich und fürsorg-lich mit einander umgegangen - ein Indiz für Qualität."

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