"200.000 Euro sind viel Geld. Aber es wird gut angelegt." So fassten Elisabeth Lindenhahn, die Vorsitzende der SPD-Kreistagsfraktion und Uta Röhrmann, deren kulturpolitische Sprecherin, die Informationsveranstaltung und Diskussion zusammen.

Die SPD-Kreistagfraktion war am Dienstag auf Grund einer Einladung in das Gronauer Rock n' Pop-Museum gekommen, um sich über die anstehende Neukonzeption der Einrichtung zu informieren. Empfangen wurden die Fraktionsmitglieder vom Geschäftsführer des Museums, Thomas Albers, und dessen Kurator, Dr. Thomas Mania.


Beide schilderten den Weg, den das Museum seit seiner Gründung vor mehr als zehn Jahren genommen hatte, und wie nun seit etwa zwei Jahren über eine neue Ausrichtung nachgedacht wird. Das war auch deshalb nötig geworden, so Albers, weil man wieder eine Steigerung der Besucherzahlen erreichen und das Museum für die nächsten Jahre zukunftsfähig machen wolle. Etwa 1,5 Millionen Euro müssen dafür in die Hand genommen werden, verteilt auf mehreren Schultern.

Den Kreis Borken haben die Verantwortlichen um einen Kostenzuschuss von 200.000 Euro gebeten, und der hat daraufhin diesen Geldbetrag in seinen Haushalt für das kommende Jahr aufgenommen.

Nun hat die SPD-Kreistagsfraktion in ihrer anschließenden Sitzung einstimmig beschlossen, auch aufgrund der positiven Informationen an diesem Nachmittag, diesen Haushaltsposten mit zu tragen. Elisabeth Lindenhahn: "Wir sind dafür, dass dieser Zuschuss wohlwollend beurteilt wird, allein auch schon deshalb, weil die Inklusion im neuen Konzept einen so großen Stellenwert haben wird."

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