Elisabeth LindenhahnElisabeth Lindenhahn"Die Nachricht von dem zwölfjährigen Mädchen, das die gesamte Strecke von Ahaus nach Heek hätte laufen müssen, weil der Busfahrer des RVM das Kind nicht mitgenommen habe, hat sich schnell als erfunden herausgestellt. Kinder machen so etwas schon mal.

Dennoch ist Herr Eisele Aufsichtsratsmitglied des RVM sofort nach vorn geprescht, hat diese Nachricht dankbar aufgenommen und in die Öffentlichkeit gezerrt. Wäre nicht der richtige Weg gewesen, sich mit der Geschäftsführung der RVM in Verbindung zu setzen und nachzufragen?

Als sich herausstellte, dass es sich um eine Falschmeldung handelte, hat Herr Eisele eine halbherzige Entschuldigung in Richtung des Busfahrers gemurmelt. Der Busfahrer fühlte sich an den Pranger gestellt und von vielen Leuten angegriffen, mit der Folge, dass er nicht mehr arbeiten konnte.

Anstand und Fairness hätten zumindest verlangt, zu warten, bis alles zweifelsfrei aufgeklärt wurde.
Ich frage mich: Darf ein Politiker und Aufsichtsratsmitglied so verfahren? Das scheint mir ziemlich menschenverachtend - und ich bin der Ansicht, dass so ein Verhalten durchaus einen Rücktritt nahelegen könnte."

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