Ursula Schulte, Mitglied im Ausschuss für Familien, Senioren, Frauen, Jugend im Deutschen Bundestag informierte sich gemeinsam mit Elisabeth Lindenhahn, Vorsitzende der SPD-Kreistagsfraktion beim Kreisjugendamt über die Entwicklung der Kindertagesbetreuung.

Laut Dr. Hörster (Kreisdirektor), Markus Grotendorst (Abteilungsleiter Familienbüro) und Ruth Franzbach (Tagespflege/Familienbüro) hat die U3-Betreuung im Kreis Borken 2017 weiter zugenommen. Die Betreuungsnachfrage werde nach den Erkenntnissen aus dem aktuellen Kindergartenjahr bei den 2-3 jährigen Kindern deutlich höher eingeplant und in einigen Kommunen des Jugendamtsbezirks von 60% auf 80 Prozent des Jahrgangs heraufgesetzt. Bei den 1-2 jährigen rechne man mit einer Nachfragequote von 25% und bei den Kindern unter einem Jahr von 8 Prozent. Bei der Kita-Betreuung erfuhr Ursula Schulte, dass alle Kinder versorgt werden konnten. Der Rechtsanspruch ist für alle angemeldeten Bedarfe erfüllt. Die Gesamtbetreuungsquote der U3-Kinder liegt bei 41 %. Bei den Ü3-Kindern bei 100 %.

Ursula Schulte: "Es ist schön zu sehen, dass die Maßnahmen, die vom sozialdemokratisch-geführten Bundesfamilienministerium und von der ehemaligen rot-grünen Landesregierung angeregt wurden, greifen. Nicht umsonst heißt es Bund und Land "Hand in Hand". Ich freue mich besonders, dass mein Heimatkreis gerade in diesem wichtigen Bereich so aktiv ist." Alleine 9 zusätzliche Kindergärten habe der Kreis im letzten Jahr eröffnet oder sind in der Bauphase. Das wurde auch notwendig, da durch steigende Geburtenzahlen, einen steigenden Zuzug, ein wachsende U3-Betreuung und immer mehr 45-Stundenbuchungen der Bedarf deutlich gestiegen sei.

Eine wichtige Rolle sehen die Vertreter des Kreises in der Betreuung der Kinder durch Tagesmütter. Sie seien, um den Erziehungsauftrag wahrzunehmen, unverzichtbar. "Der Kreis Borken fördert auch hier. Mir geht es vor allem um eine weitere Professionalisierung der Tagesmütter, um eine verbesserte soziale Absicherung und eine entsprechende Vergütung der Randzeiten. Was wir benötigen, sind vor allem einheitliche Regelungen im gesamten Kreisgebiet", so Ursula Schulte. Der Kreisjugendhilfeausschuss berät über die weiterentwickelten Richtlinien am 30. Januar.

 

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