KREIS BORKEN/DÜSSELDORF. Zu einem Antrittsbesuch in umgekehrte Richtung hat sich kürzlich die SPD-Kreistagsfraktion zum Landtag nach Düsseldorf begeben. Eingeladen hatte Thomas Kutschaty, seit April Chef der SPD-Landtagsfraktion. Mit ihm erschienen waren Christian Dahm, sein Vize, und Kutschatys Büroleiter Peter Malewski. Es sei an der Zeit, sich einmal persönlich zu "beschnuppern", wie die Landes- und Kommunalpolitiker befanden.

Eingangs des etwa einstündigen Gedankenaustausches wies Elisabeth Lindenhahn darauf hin, wie wichtig es sei, eine gute und effiziente Verbindung mit der Landtagsfraktion aufrecht zu erhalten: "Wir müssen unsere Kommunalpolitik vor Ort vermitteln - und wir brauchen dafür auch von Euch Rat und Unterstützung. Daher sind wir für diese Einladung sehr dankbar."

Kutschaty stimmte seiner Kollegin im Kommunalparlament zu, wies aber zugleich auch auf die dünner gewordenen Personaldecke hin: "Wir haben 30 Abgeordnete weniger als vorher. Das spüren wir auch bei der Betreuung der ‚Weißen Kreise'." (Zur Erklärung: Kreise ohne eigenen SPD-Vertreter im Landtag).

Als "Sofortmaßnahme" sagten Kutschaty und sein Vertreter Dahms allerdings zu, der SPD-Kreistagsfraktion umgehend das Organigramm der Landtagsfraktion mit allen wichtigen Ansprechpartnern und deren Kontaktdaten zukommen zu lassen.
Weiteres großes Thema des Treffens war die Situation der Kitas im Kreis Borken. Nina Andrieshen, Erzieherin aus Isselburg, war mitgekommen und schilderte eindringlich die Missstände. Kutschaty betonte: "Dieses Thema ist bei uns weit ober in der Priorität." Man wisse um die chronische Unterfinanzierung des Systems, sehe die Ausbildungssituation als verbesserungswürdig an und werde sich um die Gebührenordnung kümmern.

"Wenn Ihr etwas zu klären habt und Hilfe braucht: Meldet Euch und ruft an!" - so das Fazit und die Aufforderung des Landes-Fraktionsvorsitzenden am Ende dieses sehr positiven Gesprächs.

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