Die SPD Kreistagsfraktion hat im Kreistag der Einrichtung einer 0,5 Stelle zur Koordination und Unterstützung für die Beratungskräfte in den Rathäusern der Kommunen bei der Kreisverwaltung zugestimmt.

Das sagt Gerhard Ludwig, Sprecher der SPD Kreistagsfraktion im Ausschuss für Arbeit, Soziales und Familie dazu.

Seit Jahren macht sich die SPD im Kreistag Borken für eine trägerunabhängige, flächendeckende Pflegeberatung im Kreisgebiet stark. Noch im Februar hat sie hierzu 30000 Euro für den diesjährigen Haushalt beantragt - vergeblich. Doch für Gerhard Ludwig, Sprecher der Sozialdemokraten im Kreissozialausschuss, ist der Anfang nun gemacht: Der Ausschuss hat empfohlen, die Pflegebedarfsplanung 2017 erstmals fortzuschreiben - und befürwortet, bei der Kreisverwaltung eine halbe Stelle einzurichten. Die soll die Pflegeberater in den Kreiskommunen unterstützen und koordinieren.

Der Austausch mit den Beratungskräften in den Rathäusern der Kreiskommunen habe jedoch gezeigt, dass eine koordinierende "Kraft im Hintergrund" bei der Kreisverwaltung "sinnvoll und notwendig" sei. Sie soll zu einem verbesserten, flächendeckenden Beratungsangebot im Kreisgebiet beitragen. Pro Jahr kostet das rund 25000 bis 30000 Euro.

Zu den Aufgaben, die daran geknüpft sind, gehören unter anderem: Organisation von Schulungen und Fortbildungen für die Beratungskräfte in den Rathäusern, Weitergabe fachspezifischer Informationen sowie von Infomaterial an Pflegebedürftige und deren Angehörige, Treffen zum gegenseitigen Austausch der Akteure und zu deren Vernetzung. Für eine halbe Stelle sei das anspruchsvoll, findet Ludwig. Er sieht darin einen "Einstieg", der aus Sicht der SPD ein Jahr später kommt als erhofft - "aber er kommt". "Da sind wir nicht unzufrieden", ergänzt der Borkener. Seine Fraktion fühle sich bestätigt. Die Entwicklung werde jedoch weitergehen.

Termine

Keine Termine

Nachrichten

Zum Seitenanfang